Was tun gegen Spam?
Die nervigen Quälgeister im digitalen Zeitalter machen mir das Leben schwer.
Ich konnte es nicht verhindern. Irgendwann fand ich in meinem gut behüteten Postfach Angebote für Viagra,
dubiose Nebenjobs und andere postmoderne Abgründigkeiten.
Der digitalen Unrats wuch schnell beachtlich an und der Download meiner Post nahm beachtliche
Zeit in Anspruch.
Um es kurz zu machen: ich kenne leider nicht den Königsweg. Über kurz oder lang sind die meisten aktiven
Mail-Konten verbrannt. Dies ist mein Weg, mit der Spam-Pest umzugehen.
Hüten Sie Ihre schönsten Mailadressen.
Wie ärgerlich ist es, wenn Ihre Lieblingsadresse vorname@nachname.de verbrannt ist?
Mich hat es sehr geärgert. Meine neue Lieblingsadresse ist ab sofort für besondere Anlässe reserviert.
Misstrauen Sie Freunden.
Mit Viren verseuchte Rechner bei Freunden sind die häufigste Ursache für Totalverluste.
Ich nutze im Freundeskreis eine
Nebenadresse, die auch gern einmal verbrennen darf. Das kostet mich eine Info-Mail mit neuer
Adresse an mein Adressbuch.
Verstecken Sie sich im Web.
Als Betreiber einer Web-Seite muss ich meine Adresse öffentlich machen.
Es hilft häufig gegen die digitale Sammelwut, wenn ich sie in einer kryptischen Form wie name(at)domäne(dot)de verstecke.
Oder betten Sie Ihre Adresse in eine Grafik ein, wo sie kaum automatisch ausgelesen werden kann.
Nutzen Sie Einmaladressen.
Die Teilhabe am virtuellen Leben beginnt mit einer Mailadresse.
Ich verwende bei jedem Anbieter eine separate Adresse, die ich mit einer eigenen Domäne leicht erzeuge.
Ich nutze gern eine gedächtnisfreundliche Adresse
nach dem Muster anbieter@meine-domäne.de.
Sammeln Sie Mails in einem geheimen Postfach.
Aber wie kann ich diesen Strauß von Mailadressen noch beherrschen?
Ich leite alle meine öffentlichen Adressen an eine geheime Adresse weiter, die ich
bequem in einem Arbeitsgang abrufe.
Geben Sie sich eine Pseudonym.
Dort wo ich nicht mit Namen in Erscheinung treten muss, richte ich mir bei einem
anonymen Mailsupplier ein phantasivolles Pseudonym ein. Man surft unbeschwerter, wenn man nicht
unmittelbar erkannt wird.
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